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Gartengestaltung mit Sträuchern und Gehölzen
Wenn man sich dafür entscheidet, seinen Garten mit Sträuchern und Gehölzen zu gestalten, sollte man sich nicht von schönen Katalogbildern beeindrucken lassen. Die meisten Anbieter für Sträucher und Gehölze zeigen diese in der vollen Blüte. Bei den meisten Sträuchern und Gehölzen ist die Blütezeit jedoch sehr kurz. Wer sich für die richtigen Sträucher und Gehölze entscheidet, wird sich eine Menge Ärger ersparen können und zudem viele Jahre Freude an diesen haben.
Beim Kauf von Sträuchern und Gehölzen sollte man sich in erster Linie die Frage stellen, ob man Sträucher und Gehölze wünscht, die immergrün sind oder die im Herbst ihre Blätter verlieren. Ein grüner Garten ist sehr schön. Ein Zuviel an Grün kann jedoch auch erdrückend wirken. Zuwenig Grün hingegen wirkt schnell kahl. Wer in seinem Garten bereits zu 50 Prozent immergrüne Gewächse hat, sollte sich lieber für Sträucher und Gehölze entscheiden, die im Herbst ihre Blätter abwerfen. Als Faustregel gilt, man sollte im Garten etwa 50 Prozent immergrüne Pflanzen haben und 50 Prozent, die ihre Blätter abwerfen.
Wer bereits sehr viele Blumen in seinem Garten hat, dürfte damit für ausreichend Farbe gesorgt haben. In diesem Fall sollte man sich für Sträucher und Gehölze entscheiden, die vor und nach der eigentlichen Blütezeit zur Geltung kommen. Dazu zählt unter anderem die Zierquitte. Im Frühjahr hat sie traumhafte weiße Blüten, die sich im Laufe der Zeit von Rosa in ein sattes rot verwandeln. Im Herbst hingegen erfreut die Zierquitte ihre Besitzer mit leuchtend gelben Früchten. Sehr beliebt ist auch der Hartriegel. Dieser trägt im Winter keine Blätter, hat dafür aber eine wunderschöne rote bzw. gelbgrüne Rinde, die das alltägliche Grau im Herbst und Winter vertreibt.
Wer auch im Winter nicht auf eine Blütenpracht verzichten möchte, sollte sich für die Gestaltung des Gartens für Winterblüher wie den Kamelienstrauch entscheiden. An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass der Kamelienstrauch sehr kälteempfindlich ist und bevorzugt in Weinbaugebieten mit sicherem Frostschutz wächst.
Im Sommer, wenn es brütend heiß ist, können ein bisschen weniger gesättigte Farben für etwas Kühle im Garten sorgen. Im Allgemeinen werden leuchtende Farben wie Gelb und Rot als sehr warm empfunden. Blau hingegen ist eine kalte Farbe. Als sommerblühende Sträucher sind daher beispielsweise der Schmetterlingsstrauch und Hortensien beliebt. Diese Sträucher bevorzugen einen halbsonnigen oder halbschattigen Platz.
Ein Klassiker unter den Gartenfans ist der Rhododendron. Dieser zeigt seine ganze Pracht im Frühsommer. Die meisten Rhododendronsorten sind immergrün und verleihen dem Garten auch im Winter einen Hauch Farbe. Wer die Veränderung liebt, wird sich am Schneeball erfreuen können. Dieser beeindruckt nicht nur mit seinen Früchten und seinen Blüten, sondern auch mit einer traumhaften Färbung im Herbst.
Warum Sträucher so beliebt sind
Sträucher machen sich hervorragend in kleinen Gärten. Sie dienen praktisch als Baumersatz in kleinen Gärten, in denen zu wenig Platz ist, um dort Bäume zu pflanzen. Bei Bedarf lassen sich die meisten Sträucher sogar in Kübeln ziehen. So können sie auch eine Terrasse oder den Balkon einer Stadtwohnung verschönern. Wer etwas mehr Platz zur Verfügung hat, kann viele Sträucher auch als Hecke anpflanzen.
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